Tattoo Entfernung

mit dem PicoSure Laser

6. August 2016
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Tattoo-App – die neue Entscheidungshilfe

Tattoos gibt es in allen Größen, Farben und Motiven. Doch oft weicht die anfängliche Begeisterung über das neue Schmuckstück ganz schnell. Denn nicht selten wirkt das auf dem Papier so schöne Tattoo, auf der Haut ganz anders. Aber einmal gestochen, lässt sich daran kurzfristig nichts mehr ändern. Jetzt gibt es eine neue App (iOS), die bei der Entscheidung für ein Tattoo helfen soll.

Tattoo-App Ink Hunter: try tattoo in real-time

Die kostenlose, neue App „Ink Hunter“ hilft ganz simpel bei der Vorbereitung auf ein Tattoo: Das gewünschte Motiv wird per Fotomontage in der richtigen Größe auf eine Körperstelle nach Wunsch gesetzt. So kann man das Tattoo ganz einfach „probetragen“ und vor eventuellen Fehlentscheidungen bewahrt werden. Und so funktioniert das Ganze:

Tattoo-App

(c) inkhunter.tattoo

In der Datenbank von „Ink Hunter“ gibt es ein Repertoire an verschiedenen Motiven. Tribals, Tiere, Symbole oder Landschaften – alles ist dabei. Hat man sich für eine Vorlage entschieden, so muss nun selbst Hand angelegt werden: die Stelle auf der Haut, an der das Tattoo platziert werden soll, mit einem Kajal oder Lippenstift markieren (zwei Längs- und ein Querstrich werden dafür benötigt). Durch Auslösen der Kamera wird das neue Schmuckstück dann auf die Hautpartie montiert. So kann man erst einmal ausführlich herumprobieren, welches Motive, welche Größe und welche Stelle die Geeignete sein könnte.

Aber nichts ist bekanntlich perfekt. So sind bei Ink Hunter zum einen die Motive bislang nur in schwarzer Farbe verfügbar, zum anderen können Eigenkreationen noch nicht verwendet werden. Und die App gibt es bislang nur für iPhone-Nutzer. Natürlich ist die Anwendung nur eine schöne Spielerei und ersetzt in keinem Fall eine fachmännische Beratung vor Ort.

Doch die falsche Wahl getroffen?

Aber eines ist klar: Letztendlich wirkt ein Tattoo erst richtig auf der Haut. Und da kann es trotz App ganz anders wirken als vorgestellt. Möchte man dann mit dem „Fauxpas“ nicht (auf Dauer) leben, gibt es mittlerweile die verschiedensten Methoden zur Tattooentfernung. Die Behandlung mit dem PicoSure Laser ist eine davon. Der Laser schafft es, auch großflächige, vorbehandelte und mehrfarbige Tattoos in mehreren Sitzungen schonend zu entfernen. Infos dazu finden Sie auf dieser Website. Bei Fragen steht Ihnen das Praxisteam der Dermatologin und Laserspezialistin Dr. Kirsten Kramer zur Verfügung. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

 

12. Juni 2016
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Tätowiertes Haar – eine Alternative zur Haartransplantation?

Promis wie Jürgen Klopp oder Wayne Rooney haben es vor- und vor allem auch öffentlich gemacht: Sie haben sich einer Haartransplantation unterzogen. Kein Wunder, dass viele Menschen, die Probleme mit dem schwindenden Haar haben, nun auf diese Methode aufmerksam geworden sind und sich diese Transplantationen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Doch nicht für jeden ist das der geeignete Weg. Vielen fehlt auch einfach das nötige Kleingeld. Und genau hier setzt der neue Trend „Scalp Tattoo“ – tätowiertes Haar an.

Trend „Scalp Tattoo“ – tätowiertes Haar

Die „Scalp Tatto“-Methode wurde zu kosmetischen Zwecken für Menschen mit schütterem Haar, Teil- oder Vollglatze entwickelt. Mittels eines Permanent-Make-up Geräts werden feine Punkte auf die Kopfhaut tätowiert, so dass der optische Effekt entsteht, es wären noch mehr Haare vorhanden. Ein solches Tattoo kann sich der natürlichen Haarfarbe anpassen und schütteres Haar wirkt dadurch dichter – tätowiertes Haar statt Haartransplantation. Durch das Stechen in die Kopfhaut sollen zusätzlich die Haarfollikel aktiviert werden, wodurch auch wieder Haarwuchs entstehen könnte. Eine Garantie dafür gibt es allerdings leider nicht.

Weitere Alternativen bei Haarausfall

Doch auch das „Scalp Tattoo“ ist nicht Jedermanns Sache. Man muss beachten, dass es sich um eine permanent Make-up-Behandlung handelt. Das Einstechen mit der Nadel kann schmerzhaft sein und auch eine Entzündung der Kopfhaut ist nicht ausgeschlossen. Das MVZ Dr. Kramer bietet Ihnen vielfältige Methoden zur Behandlung bei Haarausfall an. Ob mit Laser, lokalen Rezepturen, speziellen Shampoos oder der nadellosen Meso-Therapie – lassen Sie sich von der Dermatologin Dr. Kirsten Kramer beraten und gemeinsam wird eine geeignete Behandlungsmethode gefunden. Erste Informationen finden Sie auf der Website www.behandlung-haarausfall.de.

Hier noch ein Film, der die Technik ganz gut zeigt:

2. Mai 2016
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Mathematik trifft auf Kunst: geometrische Tattoos

Geometrischen Tattoos – nicht nur Mathematik-Genies stehen auf diesen neuen Trend. Die Tattoos sind minimalistisch und doch sehr chic. Beim Spiel mit Formen, Figuren, Linien oder komplexen Kombinationen ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Geometrische Tattoos: So einfach und doch komplex

Dr Kirsten Kramer Tattoos mit geometrischen FormenAuf den ersten Blick sieht dieser neue Tattoo-Trend recht einfach aus: Hier und dort ein paar einfache Linien – da kann eigentlich nicht viel schief gehen. Doch das ist ein Irrglaube. Gerade bei feinlinigen Tattoos sollte man sich den richtigen Tätowierer aussuchen, denn nur eine einzige zittrige und unsaubere Linie kann das Gesamtkunstwerk zerstören. Sehen sie sich also vor dem Stechen auf jeden Fall die Arbeiten ihres Tätowierers genauesten an und vertrauen Sie auf ihr Bauchgefühl, wenn Sie Bedenken haben.

Aber Vorsicht: Trends sind nicht von Dauer

So schön aktuelle Trends auch sein mögen, in den meisten Fällen überdauern sie nicht sehr lange. Und so kann es passieren, dass man eines Tages aufwacht und das eigene Tattoo nicht mehr schön findet. Zum Glück ist die Medizintechnik soweit fortgeschritten, dass unliebsam gewordene Tattoos entfernt werden können. Die Tattooentfernung mit dem PicoSure-Laser ist eine bewährte Methode. Auch im Falle, dass das Tattoo unsauber gestochen wurde, was bei geometrischen Tattoos leider immer wieder vorkommt, ist die Entfernung mit der PicoSure-Methode hilfreich. Es entstehen in der Regel keine Narben und so kann auf der behandelten Hautfläche ein Recovering des Tattoos problemlos durchgeführt werden. Mit dem PicoSure-Laser in der Praxis Dr. Kramer werden ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an das Praxisteam der Dermatologin und Laserspezialistin Dr. Kirsten Kramer wenden. Gerne können Sie auch über das Kontaktformular eine E-Mail schreiben.

30. März 2016
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Unser neues Video zur Tattooentfernung

Schon gesehen? Unser neues Video zur Tattooentfernung ist online: Tattoo-Entfernung neu definiert. Darin zeigen wir wie auch großflächige Tattoos entfernt werden können. Ein kurzer Einblick in unsere Arbeit. Einfach mal reinklicken.

 

Auf unserem Kanal finden sich viele weitere Videos zu unterschiedlichen Themen wie NewHair (natürliches Haarwuchsmittel), PRP-Therapie bei Haarausfall, Laserbehandlungen und natürlich zur Tattooentfernung mit dem PicoSure-Laser.

 

Interessante Videos zu den Themen Tattoo-Abdeckung und Wundverband nach der Tattooentfernung sind dort ebenso hinterlegt.

 

25. Februar 2016
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Laserbehandlung – Know-How zählt!

Die Tattoo-Branche hat in den letzten Jahren Hochkonjunktur – immer mehr Kunstwerke werden gestochen, aber auch immer mehr sollen entfernt werden. Daher gibt es mittlerweile viele Anbieter von Tattooentfernungen per Laser, selbst Tattoostudios bieten beides an – stechen und entfernen. Und genau hier sollte man wachsam sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Tattooentfernungen nur mittels medizinisch anerkannter Verfahren und von geschultem Personal in entsprechenden Einrichtungen vornehmen zu lassen.

Laserbehandlung – Gehen Sie auf Nummer sicher!

Menschen, die ihre unliebsames Tattoo loswerden wollen, sollten sich in jedem Fall umfassend über die möglichen Risiken der Tattooentfernung aufklären lassen. „Eine erfolgreiche, professionelle und effektive Laserbehandlung basiert auf Wissen, Qualität und Vertrauen“ , so die Experten der Webseite „Doc Tattooentfernung“. Voraussetzung einer professionellen Laserentfernung, bei der keine Narben zurückbleiben, ist ein hohes Maß „(…)an Wissen und Verantwortung im Umgang mit Haut, Körper und Lasersystem.“ Eine effektive und sichere Laserbehandlung bekommen Sie daher nur von einem ausgebildeten und kompetenten Profi. Auf der Seite Doc Tattooentfernung finden Sie eine Arztsuche, die erfahrenen Spezialisten in Ihrer Nähe auflistet.

Informieren Sie sich umfassend

Sie können sich heutzutage im Internet über die verschiedenen Tattoentfernungs- und Lasermethoden informieren. Doch ein umfassendes persönliches Aufklärungsgespräch kann das nicht ersetzen. In einem Beratungsgespräch vor Ort können medizinische Fachfragen direkt mit dem Arzt oder Dermatologen geklärt werden. Hierbei kann auch ein erster Eindruck über die Anwendungsmethoden, Hygienebedingungen und Fachkompetenz des Gegenübers gewonnen werden. Dabei sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl vertrauen – denn Ihre Haut ist ein wertvolles Organ und verdient die beste Behandlung! Bei Fragen können Sie sich jederzeit auch uns wenden, das Praxisteam der Dermatologin und Laserspezialistin Dr. Kirsten Kramer freut sich auf Ihren Anruf. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

23. Januar 2016
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Lasern – Die Lösung bei unschönen Tattoos

Was ist, wenn das Tattoo nicht mehr gefällt? Überstechen. Entfernen? Aber welche Methode ist geeignet? Das Samson-Magazin der Nürnberger Nachrichten hat die Hautärztin Dr. Kirsten Kramer interviewt und bei der Arbeit beobachtet. Sie ist auf die Lasertherapie spezialisiert und arbeitet mit dem modernen PicoSure-Laser mit Turbo-Boost-Effekt für optimale Behandlungserfolge.

Entfernen Sie alte Tattoos mit PicoSure Laser

PicoSure ist sicherer und leistungsstarke Picosekundenlaser für den Einsatz in der ästhetischen Medizin. Dieser Laser gibt ultrakurze Energieimpulse in die Haut ab. Die Pulsbreite in der Picosekundentechnologie beträgt nur ein 100stel eines Nanosekundenlasers. Die photomechanische Wirkung zeigt: bessere Ergebnisse bei weniger Behandlungen. Der PicoSure Laser wird in Deutschland nur an wenigen Standorten eingesetzt – in Nordbayern in der Praxis von Dr. Kirsten Kramer, Dermatologie, im Adcom-Center in Nürnberg (direkt am Bahnhof).

Tattooentfernung nur beim ausgebildeten Dermatologen!

Das schreibt der Autor auf der Website „Doc Tattooentfernung„. Auf der Seite werden Ärzte, Mediziner und Laserprofis, Therapien und Verfahren umfassend vorgestellt.

„Unsere Lasertherapeuten bei DocTattooentfernung sind studierte Ärzte, Mediziner und Laser-Profis, die mit modernster und hochwertiger Lasertechnologie arbeiten, um Tätowierungen hautschonend und effektiv zu entfernen.“

Die Entfernung von Tattoos mit dem Laser ist inzwischen eine anerkannte und erfolgreiche Therapiemethode. Insbesondere der PicoSure-Laser mit seiner Pikosekundentechnologie bietet umfangreiche Möglichkeiten – auch bei mehrfarbigen und dunklen Tattoos. Hinweis: Nach unserer Erfahrung können helle Farben (gelb, weiß, beige) in manchen Fällen nicht zu 100% entfernt werden. Aber es gilt: Man sollte eine Behandlung nur beim erfahrenen Dermatologen durchführen! Denn Dosierung und Dauer der Behandlung entscheiden nicht über den Erfolg der Entfernung, sondern auch darüber, ob die Behandlung narbenfrei bleibt.

Weitere Informationen und ein Video einer Behandlung bei Dr. med. Kirsten Kramer finden Sie im Samson-Magazin.

 

18. Dezember 2015
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Henna-Tattoo: Experten warnen vor Allergierisiko

Henna-Tattoos sind besonders im Urlaub, auf Festen oder Märkten beliebt. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht permanent bleiben und  preisgünstig sind. Doch beim Henna-Tattoo können auch Komplikationen auftreten.

Welche Risiken gibt es?

Henna ist ein Farbstoff, der aus zerriebenen Blättern sowie Stängeln des Hennastrauchs gewonnen wird. Natürliches Henna ist gelb- bis rotbraun und in seiner Reinform unschädlich. Kritisch wird es erst dann, wenn der natürliche Henna-Farbstoff mit synthetischen Farbstoffen versetzt wird. Häufig wird Paraphenylendiamin dazugemischt, um die sogenannte Henna-Tusche zu bekommen. Durch die Zusätze erscheint das Tattoo dunkler und ähnelt so einem echten Tattoo mehr. Doch die synthetischen Farbstoffe können Allergien hervorrufen.

Kleiner Anlass, große Auswirkungen

Meistens treten diese Nebenwirkungen erst einige Tage oder Wochen nach dem Auftragen des Henna-Tattoos auf. Die ersten Symptome sind meist Juckzreiz, Rötung und Bläschenbildung. Je nach Intensität der Abwehrreaktionen kann es zu jahrelang bis lebenslang anhaltenden schwerwiegenden Gesundheitsschäden kommen – von Dermatosen bis hin zur Narbenbildung. Die Reaktion zeigt sich meistens an der gleichen Stelle an der das Henna-Tattoo aufgetragen wurde oder in der unmittelbaren Umgebung. In schlimmen Fällen kann auch der ganze Körper betroffen sein. Die gereizten Hautstellen heilen in vielen Fällen komplett aus. Doch es können aufgrund der zerstörten Pigmentzellen auch Narben zurückbleiben.

Eine großes Problem kann das Auslösen einer lebenslangen Allergie durch Henna-Tusche darstellen. Denn wenn man einmal auf die synthetisch beigemischten Farbstoffe sensibilisiert wurde, kann die allergische Reaktion auch bei anderen Produkten auftreten, die diese oder chemisch ähnlich gebaute Stoffe enthalten. Das ist oft der Fall bei Haarfärbemittel, Textilien, Leder, Medikamente, etc. Bestimmte Berufsgruppen (z.B. Friseure) können durch eine solche Allergie langfristig beeinträchtigt oder sogar zum Jobwechsel gezwungen werden.

Was können sie tun?

Grundsätzlich ist das Beimischen von Stoffen wie Paraphenylendiamin in Deutschland verboten. Für Laien ist aber meist nicht ersichtlich, ob die Henna-Farbe mit Zusätzen versehen wurde. Ein Hinweis kann die dunklere Farbe sein. In Urlaubsländern ist das Beimischen nicht verboten oder es wird nicht kontrolliert. Auch auf Nachfrage beim „Tätowierer“ gibt es nicht wirklich eine Auskunft über die echten Inhaltsstoffe gegeben. Daher ist es ratsam komplett auf ein Henna-Tattoo als Souvenir aus dem Urlaub zu verzichten. Hat sich dennoch eine allergische Reaktion gebildet, sollten Sie umgehend Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt auf und erwähnen sie vor der Behandlung, dass sie sich ein Henna-Tattoo haben „malen“ lassen.

Weitere Informationen gibt Ihnen gerne auch die Hautärztin und Laserspezialistin Dr. Kirsten Kramer, unter Telefon 0911 240 26 25.

19. November 2015
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Trend 2015 – Kreuzstich-Tattoo

Die Tattooszene ist vielfältig. Ob ein bestimmtes Motiv, eine bestimmte Farbe oder eine bestimmte Technik – es kommen immer wieder neue Trends auf. Aktuell ist das Kreuzstich-Tattoo (auch „cross stitch tattoo“). Pionierin auf diesem Gebiet ist Eva Krbdk aus Ankara. Sie hat den Kreuzstich zu einer neuen Tätowiertechnik weiterentwickelt. Ursprünglich ist diese Methode aus dem Sticken bekannt. Eva Krbdk verbindet die alte Stickkunst mit der modernen Pixelkunst und schafft so ganz neue Kunstwerke. Im Video bei taff gibt es Näheres zum Thema Kreuzstich-Tattoo.

Kreuzstich: Vom Polster auf die Haut

Klassische Handarbeit - Der Kreuzstich

Handarbeit: Ein typisches Herz im Kreuzstich. (c) blog.strickmuster-shop.de

Viele Menschen ziert mittlerweile eines dieser neuartigen Tattoos. Was Oma früher auf Polster und Kissen gestickt hat, sticht Eva Krbdk heute unter die Haut ihrer Kunden. Dabei sind die Motive sehr vielfältig: Vom kleinen Herz bis hin zu großen Portraits. Auf Ihrem Instagramm-Account postet Eva regelmäßig Bilder ihrer Werke. In Deutschland gibt es aktuell nur rund 25 Tätowierer, die mit der Kreuzstichmethode stechen, denn bei dieser Technik muss besonders präzise gestochen werden – Fehler sind sofort sichtbar.

Zukunft der Kreuzstich-Tattoos

Ungewiss. Derzeit sind die Kreuzstich-Tattoos auch in Deutschland ein echter Renner. Doch wie bei allen Tätowierungen, sollte man sich vor dem Stechen gut beraten lassen. Da es sich um eine neue Stilrichtung handelt, gibt es noch wenige bis gar keine langfristigen Erfahrungsberichte. Eine mögliche Gefahr bei den netten Stickereien auf der Haut ist, dass sie relativ schnell verlaufen können. Kritische Stimmen warnen deswegen ausdrücklich vor Kreuzstich-Tattoos. Letztendlich bleibt abzuwarten, wie die Tattoos wirklich in einigen Jahren aussehen.

Tattoostechen mit Restrisiko

Aber egal ob Kreuzstichtattoo oder normales Tattoo – wer sich tätowieren lässt, geht immer ein gesundheitliches Risiko ein. Fehlende Hygiene, Farben mit Nickel, Chrom und Kadmium, mögliche Allergien – als das sind Risiken, die man bewusst in Kauf nimmt. Man kann sie minimieren, aber ausschließen kann man gesundheitsgefährdende Folgen nicht. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website des BR (Bayerisches Fernsehen) unter diesem Link.

 

15. Oktober 2015
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Tipp für alle Tattoo-Freunde

Skin Stories. Tattoo & Kunst – Eine Ausstellung

Im Rahmen des Großraumfestivals „net:works – kultur und öffentlichkeit zwischen analog und digital“, welches sich mit der digitalen Revolution und ihren Folgen für die Gesellschaft beschäftigt, findet noch bis zum 8. 11. die Ausstellung „Skin Stories. Tattoo & Kunst“ in der Kunst Galerie Fürth statt.

Das Tattoo – ein analoges Statement

Im Zeitalter der Digitalisierung muss alles möglichst schnell und unkompliziert gehen. Kaum etwas ist mehr von längerer Dauer. Ein analoges Statement für die Ewigkeit, ist in dieser schnelllebigen Zeit nach wie vor das Tattoo. In der Ausstellung rücken die Tattoos als Kunstwerke in den Mittelpunkt. Bei „Skin Stories“ geht es, wie der Name schon sagt, um Geschichten und Erlebnisse der TrägerInnen, die durch ein Tattoo dauerhaft präsent gemacht werden.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm wird geboten

Zu sehen sein wird die regionale Tätowierungskunst, zudem werden aktuell künstlerische Debatten zum Thema gemacht. Daneben wird „Skin Stories“ von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. So gibt es am 16.10 mit „Kunst ist das aber keine?!“ einen Vortrag von Dr. Igor Eberhard (Uni Wien). Es wird um die zahlreichen Spannungsfelder zwischen bleibendem Kunstwerk und vergänglicher Tattookunst, zwischen Kunst und Tätowierung und zwischen Klischee, Mode und menschlicher Leinwand gehen. Daneben werden öffentliche Führungen angeboten und ausgewählte Filme im Kino Uferpalast gezeigt.

Live-Performance „The Letting Go“ – Bloodline Tattoo

Ein Highlight wird die Live-Tattoo-Performance „The Letting Go“ (24./25.10.) von Natascha Stellmach sein. In Vieraugengesprächen mit freiwilligen Teilnehmern wird die Frage gestellt „Was möchtest du loslassen?“. Die Antwort wird von Stellmach als tintenloses Bloodline-Tattoo in die Haut des Besuchers gestochen. Dabei entsteht eine Wunde, die langsam wieder verheilt. Der Begriff verschwindet also symbolisch- wird so losgelassen. Interessenten können sich vorab hier anmelden.

Tattoo auf Hunderücken

„Skin Stories. Tattoo & Kunst“ zeigt analoge Hautbotschaften – u.a. „Donata“ von Wim Delvoye, (2005) – Bild: Courtesy Arndt & Partner, Berlin, Burger Collection Hong Kong, © VG Bild-Kunst Bonn 2013, Foto: Bernd Borchardt

13. August 2015
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Neue Methoden zur einfachen Tattoo-Entfernung

Egal ob Jugendsünde, schlechter Tätowierer oder kein Gefallen mehr an der Tätowierung – in den heutigen Zeiten ist das Entfernen eines Tattoos keine Unmöglichkeit mehr. Auch die Methoden haben sich gebessert. Früher wurden die Tätowierungen noch abgetragen, abgeschliffen oder an kleineren Stellen auch einmal chirurgisch entfernt. Jedoch hinterließen diese Eingriffe oft Narben. Auch die Behandlung mit Milchsäure und Blitzlampen sind schädlich. Eine dagegen anerkannte Methode ist die Tattoo-Entfernung mit dem Medizinischen Laser.

Tattoo-Enternung mit dem Picosure-Laser schonend und schnell

Insbesondere der PicoSure-Laser bietet durch seine Pikosekundentechnologie neue Möglichkeiten. Hiermit können Tattoos und gutartige Pigmentläsionen sicher und zuverlässig entfernt werden. Die ultrakurzen Energieimpulse erzielen eine stärke Pulverisierung der Pigmente und können so besser vom Körper abgebaut werden. Zudem bleibt das umliegende Gewebe unverletzt. Weiterhin überzeugen zahlreiche Vorteile von der neuen Lasertechnik. Während die Entfernung eines Tattoos vormals im Schnitt zwei Jahre gedauert hat und bis zu 20 Sitzungen nötig waren, verkürzen sich Zeitraum und Anzahl der Sitzungen deutlich – im Idealfall sind nur 4 bis 6 Sitzungen nötig (je nach Art und Intensität des Tattoos).

Auch für Cover Up ideal

Falls das Tattoo durch ein anderes ersetzt werden soll, ist auch hier der Einsatz des PicoSure-Lasers eine gute Wahl. Denn die Behandlung zerstört nur die Farbe, nicht die Haut und ermöglicht so eine spätere erneute Tätowierung. Weiterer Vorteil: die Haut erholt sich nach der Behandlung schneller, kann also schneller wieder tätowiert werden.

Tattoo-Entfernung im hugo! UniMagazin Auch hartnäckige Farben kein Problem mehr

Selbst hartnäckigere Farben stellen kein Problem mehr da. Ebenfalls einsetzbar ist der Laser bei der Entfernung von Permanent-Make-Up, Altersflecken und Schmutztätowierungen. Der PicoSure-Laser ist deutschlandweit nur an fünf Standorten vertreten, zu diesen gehört Dr. Kramer im Medizinischen Versorgungszentrum (Bahnhofstraße 11a) in Nürnberg.

 

(Quelle: hugo! UniMagazin Ausgabe 01/2015, S. 45)